Drei Kennzahlen zur KI-Suche 2026: 50 % nutzen KI-Chats statt der klassischen Suche und 66 % der 16- bis 29-Jährigen zumindest manchmal (Bitkom 2025); bei 15–20 % der Google-Suchen erscheint bereits eine KI-Übersicht (Sistrix 2025)

„Kannst du mir einen guten Elektriker in der Nähe empfehlen?” – diese Frage tippen immer mehr Menschen nicht mehr bei Google ein, sondern stellen sie direkt einer KI wie ChatGPT. Für lokale Betriebe verschiebt sich damit gerade eine Grundfrage: Es reicht nicht mehr, bei Google zu ranken – Sie müssen auch die Antwort sein, die eine KI weitergibt. Die gute Nachricht vorweg: Das Fundament dafür ist genau das, was eine gute Website und ein gepflegter Google-Auftritt ohnehin leisten.

Die Suche verschiebt sich – und zwar messbar

Das ist kein Zukunftsthema mehr. Der Digitalverband Bitkom hat Ende 2025 repräsentativ nachgefragt (1.156 Personen, KW 39–43/2025):

Parallel verändert sich auch Google selbst: Seit März 2025 blendet Google in Deutschland die KI-Übersicht („AI Overview”) direkt über den Suchergebnissen ein, seit Oktober 2025 gibt es zusätzlich den dialogorientierten AI Mode. Laut Auswertungen von Sistrix erscheint eine solche KI-Übersicht bereits bei rund 15–20 % aller Suchanfragen. Immer öfter bekommt der Nutzer also eine fertige Antwort, ohne noch auf eine einzelne Website zu klicken.

Was heißt das konkret für lokale Betriebe?

Zwei Dinge – und beide sind weniger dramatisch, als die Schlagzeilen klingen.

Erstens: Die klassische lokale Suche bleibt vorerst stabil. Wer „Friseur in der Nähe” oder „Fahrschule Ratzeburg” sucht, sieht weiterhin zuerst die Google-Karte mit dem Local Pack – die drei hervorgehobenen Betriebe mit Sternebewertung. Dieser Kanal verschwindet nicht.

Zweitens: Wenn eine KI eine Empfehlung ausspricht, erfindet sie diese nicht. Sie zieht ihre Antwort aus denselben Quellen, die auch für Google zählen: aus Ihrem Google-Unternehmensprofil, aus Bewertungen, aus Branchenverzeichnissen und aus den Texten Ihrer Website. Die KI ist keine neue Bühne, die Sie separat bespielen müssen – sie ist ein neuer Weg, auf dem Ihre vorhandenen Signale beim Kunden ankommen. Wer hier sauber aufgestellt ist, wird zitiert. Wer widersprüchliche oder fehlende Angaben hat, fällt durch.

Die Hebel: So wird Ihr Betrieb für die KI „lesbar”

Damit eine KI Ihren Betrieb überhaupt empfehlen kann, muss sie ihn eindeutig verstehen. Diese Punkte zahlen direkt darauf ein:

Das Fundament bleibt dasselbe

Man kann es auch entspannt sehen: Es gibt keine getrennte „KI-Strategie”, die Sie zusätzlich zu allem anderen brauchen. Eine moderne, schnell ladende Website mit klaren Inhalten, ein gepflegtes Google-Profil und echte Bewertungen – dieselbe Grundlage, die Sie bei Google nach vorn bringt, macht Sie auch für ChatGPT & Co. sichtbar. Wer dieses Fundament heute legt, ist für beide Welten gerüstet, ohne dem nächsten Hype hinterherzulaufen.

Fazit

Die Art, wie Menschen suchen, ändert sich schneller als je zuvor – aber die Antwort darauf ist kein Aktionismus, sondern Sauberkeit: eindeutige Angaben, gute Inhalte, echte Bewertungen. Wenn Sie wissen möchten, wie sichtbar Ihr Betrieb heute in Google und in der KI-Suche ist, melden Sie sich gern für eine kostenlose, unverbindliche Sichtbarkeits-Analyse.


Quellen