Drei Studienkennzahlen zur Praxis-Website 2026: 73,8 % erwarten eine vertrauenswürdige eigene Website (Datapuls 2021), 64 % haben online einen Arzttermin gebucht und 88 % finden Praxen telefonisch schwer erreichbar (Bitkom 2025)

„Wir haben doch genug Patienten – wozu eine neue Website?” Diesen Satz höre ich oft. Die Antwort steckt in den aktuellen Studien zum Suchverhalten der Deutschen. Sie zeigen sehr deutlich: Selbst ein persönlich empfohlener Patient prüft Ihre Praxis heute zuerst online – und entscheidet dort, ob er anruft oder weiterzieht.

Empfehlungen bringen den Namen – die Website entscheidet über das Vertrauen

Die gute Nachricht zuerst: Die persönliche Empfehlung von Freunden und Familie ist laut der repräsentativen Datapuls-Studie 2021 mit 83 % weiterhin der häufigste Weg zu einer neuen Praxis. Mundpropaganda ist also keineswegs tot.

Aber: Was passiert, nachdem der Name gefallen ist? Man googelt ihn. Und genau dort entscheidet sich das Vertrauen. Dieselbe Studie zeigt:

Eine veraltete oder fehlende Seite entwertet damit jede Empfehlung – der erste digitale Eindruck widerspricht dem guten Wort, das ein Patient gerade gehört hat.

Google ist die erste Anlaufstelle

Dass die Recherche online beginnt, belegt die Bertelsmann Stiftung (Spotlight Gesundheit): Etwa jede 20. Suchanfrage bei Google hat einen Gesundheitsbezug, und mehr als die Hälfte der Internetnutzer sucht mindestens einmal im Jahr gezielt nach medizinischen Informationen. Arzt- und Praxissuchen sind dabei fast immer lokale Suchen („Hautarzt + Stadt”) – und die finden heute überwiegend mobil, auf dem Smartphone, statt. Wer hier nicht sauber und schnell lädt, ist faktisch unsichtbar.

Der Telefon-Frust treibt den Boom der Online-Termine

Die deutlichste Entwicklung der letzten Jahre zeigt der Digitalverband Bitkom (repräsentative Befragung, Ende 2025): Die Online-Terminbuchung ist vom Nischenthema zum Standard geworden.

Besonders aufschlussreich: 58 % buchen über Plattformen wie Doctolib oder Jameda – aber 25 % buchen direkt über die Website der Praxis. Eine eigene Seite mit einfacher Kontakt- und Terminmöglichkeit ist also kein „Nice-to-have”, sondern ein echter Conversion-Kanal, der nicht an Portale abgegeben werden muss.

Was das für Ihre Praxis bedeutet

Die Zahlen ergeben zusammen ein klares Bild. Eine zeitgemäße Praxis-Website sollte:

Fazit

Niemand muss aus Angst handeln – aber die Daten sind eindeutig: Patienten recherchieren online, und die eigene Website entscheidet über den entscheidenden ersten Eindruck. Wenn Sie wissen möchten, wo Ihre Praxis heute digital steht, melden Sie sich gern für eine kostenlose, unverbindliche Sichtbarkeits-Analyse.


Quellen